Tanzen für die gute Figur und die Seele

Tanzen für die Seele – gute Laune im Dreivierteltakt

Tanzen macht so richtig gute Laune! Sich zur Musik zu bewegen ist einfach nur schön, und das Tolle dabei ist, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Ganz egal ob man sich lieber zu ruhigen Klängen bewegt oder fetzige Beats bevorzugt, es gibt zu jeder Musikart den passenden Tanzschritt, und wer keine Lust hat, tanzen zu lernen, der hört einfach auf seinen Bauch und sein Rhythmusgefühl und bewegt sich individuell zur Musik. Beim Tanzen werden Glückshormone ausgeschüttet – das tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut!

Das Hirn tanzt auch mit

Was so einfach und unkompliziert aussieht, ist in Wirklichkeit Schwerstarbeit fürs Gehirn. Sich die richtige Schrittfolge zu merken, gegengleich zum Partner zu tanzen, den richtigen Tanzschritt zum jeweiligen Musikstil herauszufinden – all das ist ein tolles Training fürs Gehirn. Das Körpergefühl wird verbessert, man „spürt“ sich selbst anders, wenn man regelmäßig tanzt. Diese Erfahrung habe ich gemacht und auch beim Alle meinen Schule bemerkt. Es wirkt sich auch im Alltag auf das persönliche Körperbewusstsein aus und man bewegt sich ganz anders.

Benefits des Tanzes

1. Tanzen ist gesund für Geist und Körper.
Tanzen trainiert eine Vielzahl von Muskeln, sorgt für bessere Haltung, verbrennt Kalorien und hält das Gehirn fit.

2. Training für Beine, Bauch und Rücken.
Beim Tanzen werden nahezu alle Muskeln beansprucht, vor allem die Muskeln in den Beinen, da diese am meisten zum Einsatz kommen. Auch die Bauch- und Rückenmuskulatur wird aktiviert, da es beim Tanzen eine aufrechte Haltung braucht.

3. Tanzen kann (fast) jeder.
Sportmediziner sehen keine Altersobergrenze für das Tanzen. Aber für jede körperliche Betätigung gilt, dass man Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herzrhythmus-Störungen gut im Griff haben muss.

4. Tanzen trainiert das Gehirn und beugt Demenz vor.
Studien beweisen, dass körperliche Aktivität das Risiko, an Demenz zu erkranken verringert – das gilt auch fürs Tanzen. Tanzen ist nicht automatisiert - man muss sich Schrittkombinationen merken und auch die Koordination wird trainiert. Tanzen als Gemeinschaftssport schützt zudem vor Isolation und kann Depressionen vorbeugen.

5. Tanzen trainiert den Kreislauf.
Wie jede Form der Bewegung animiert auch Tanzen den Kreislauf. Gerade im Alter, wenn die Gegenregulation des Kreislaufes schlechter ist, kann Tanzen auch das Sturzrisiko verringern. Wichtig ist, langsam zu beginnen und schrittweise zu steigern.

6. Blutfettwerte senken, Übergewicht bekämpfen.

Alleine durch Tanzprogramme kann man Übergewicht verlieren. So werden auch andere Risikofaktoren wie Blutfettwerte positiv beeinflusst. Beim Zouk, Samba und Salsatanzen verbrennt man 600 Kilokalorien pro Stunde, beim langsamen Kizomba sind es 350 kcal.


Kalorienverbrauch beim Tanzen

Je nachdem, wie intensiv man das Tanzbein schwingt, kann der Kalorienverbrauch beim Tanzen von ca. 150 bis 600 Kalorien pro Stunde betragen! Klar verbrennt man bei einem fetzigen Samba mehr Kalorien als bei einem Kizomba, aber generell kann man sagen, dass sich tanzen durchaus als Abnehmsport eignet. Manche Tänze wie z.B. Salsa werden außerdem mit besonders viel Hüft- und Baucheinsatz getanzt, wodurch die oftmals hartnäckigen Fettreserven in diesen Bereichen auch ganz gut wegtrainiert werden können.

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